what’s up in canada.

impressions and experiences…

Überraschung! April 15, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 5:15

Überraschung! Es hätte es wahrscheinlich gerade niemand erwartet, dass ich schon nach einer Woche meinen Blog wieder aktualisiere. Doch ich muss einfach über die letzte Woche berichten, da es sicher eines der Highlights der letzten paar Monate war. Aber jetzt mal alles von vorne.

Am Freitag dem 4. April begann eine 1-Wöchige Spring Break hier in Olds. Wir haben unsere Pläne schon früh gemacht und waren somit gut vorbereitet. Wir verliessen Olds am Freitagabend in einem Van, den wir extra für die lange Reise gemietet haben. Erster Stopp war Fernie. Am Samstag stand für uns dort ein Familienevent der ganz speziellen Art an. Die PPP-Ralley ist ein Teamevent, bestehend aus Skifahren, Fahrad fahren, Kanu, und Rennen(PPP: Powder, Pedal, Paddle). Ich zog das Los für die 2 km lange Rennstrecke bergauf zurück zur Lodge, und konnte nachdem wir ein bisschen langsam gestartet sind noch einige Plätze gutmachen, so dass wir in unserer Kategorie auf dem guten 2. Platz endeten und so einen Gutschein für ein Nachtessen gewannen. Am Sonntag war der letzte offizielle Skitag der Saison 07/08 den ich merkwürdigerweise auf Telemarkskis verbrachte…

Am Montagmorgen gings dann früh los Richtung Westen. Wir entschieden uns für die Route auf Highway 3. Es war sicherlich eine lange fahrt, da gut 1000 km bis Vancouver zurückgelegt wurden. Es war aber auch eine sehr schöne Fahrt mit viel Abwechslung was die Landschaft angeht. Pässe mit immer noch Meterhohen Schneewänden, ein Tal dass mich extrem ans Wallis erinnert hat oder die Region um Vancouver die mich auch ziemlich an die Schweiz erinnert hat. Um sieben Uhr gingen wir in Vancouver schlussendlich auf die Fähre nach Victoria, was in der Abendstimmung auch sehr schön war. Im ziemlich geräumigen Haus von Alex’s Mutter sanken wir nach dieser langen Reise alle schnell in unsre Betten. Am Dienstag, ging ich Downtown um mir den Hafen und das Drumherum mal anzuschauen und traf mich auch noch kurz mit Daniel. Am Mittwoch wollte uns Grandma für Tee in Butchart Gardens einladen, was eine ziemlich noble Angelegenheit war. Die Butchart Gardens waren auch ausgiebig am blühen und wir hatten einen gemütlichen Spaziergang. Am Donnerstag machten wir einen grösseren Spaziergang entlang der Westküste vorbei and verschiedenen Stränden. Dann gings für mich direkt zum Nachtessen mit Schifferlis Hostfamily und danach direkt zum Hockeygame der Salmon Kings. Und da die Verkehrsmittel nach elf Uhr mich nicht mehr wirklich nach Hause bringen wollten, verbrachte ich die Nacht auch noch in Daniels Haus. Am Freitag ging die ganze Familie noch einmal Downtown und ich verbrachte den Nachmittag noch mal mit Schifferli. Am Samstagmorgen gings kurz nach 6 los und über Transnational Highway 1 zurück nach Olds wo wir um 10 Uhr Abends eintrafen mit 2200 km mehr auf dem Zähler der Vans.

Es war eine grossartige Woche, und vieles erinnerte mich an die Schweiz. Auch in den Praries of Alberta wird es langsam Sommer, und ich freue mich auf die letzten zwei Monate, über die ich bald wieder berichten werde.

( Bilder geupdatet, viele Bilder aus dem Auto in voller Fahrt gemacht, darum nicht die beste Qualität.)

 

April 13, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 9:24

Die Skisaison 07/08 ist wahrscheinlich vorbei, auch wenn man es nicht wahrhaben will. Hier sind zwei Videos die im Verlaufe dieser Saison entstanden sind. 1. ist vom Retro-Day in Fernie, das 2. vom Skitrip in Banff.


 

Aiiiiii… April 3, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 3:57

Aiiii, wortwörtlich! Schon wieder ein Monat vergangen und ich habe meine Blog nicht ein einziges Mal aktualisiert! Doch ich muss sagen dieser März war definitiv auch ein guter Monat. Natürlich ist es jetzt schwer zu sagen was ich die letzten Wochenenden so gemacht habe, aber zusammenfassend kann man sagen, ich war noch einmal am Skifahren. Da wäre z.B. dass erste März Wochenende welches wir in Fernie verbrachten und Amelia und ich uns entschieden ein wenig altmodisch zu kleiden und so in ziemlich bunten Outfits die Pisten unsicher machten. Das daraufkommende Wochenende ging’s ab nach Banff mit 25 anderen Austauschschülern, darunter auch der Marco aus Worbcity, den ich schon ein bisschen vermisst habe. So verbrachten wir also mit einer ziemlich lustigen Crew(zwei Schweizer, ein Finne, ein Italiener und ein Holländer) in unserem eigenen Häuschen ein paar ziemlich gute Tage, und fuhren ein wenig Ski in Lake Louise und Sunshine Village. Übrigens habe ich mit Marco die ganze Woche eigentlich nur English gesprochen, da Deutsch irgendwie nicht mehr richtig funktionieren wollte… Am Donnerstag nahm ich den Shuttlebus zum Calgary Airport wo mich Donna und Co. für Ostern in Fernie abholten. Und es lohnte sich auch dorthin zu gehen, da es wieder nicht aufhörte zu schneien. Das Jahresschneetotal für Fernie liegt jetzt bei über 1100 cm und die Base ist immer noch bei gut 350cm. Schade ist nur dass Fernie nächsten Montag schliesst, was aus meiner Sicht so keinen Sinn ergibt. Lake Louise bleibt geöffnet, wobei man dort nächsten Montag wahrscheinlich ohne Probleme wandern könnte, aber Fernie, wo es nicht aufhört zu schneien und immer noch tiefer Winter herrscht schliesst man frühzeitig… auf jeden Fall geht es nächstes Wochenende wieder nach Fernie und wahrscheinlich am Dienstag auf dem gleichen Highway weiter nach Vancouver/Victoria wo wir den Rest der Woche verbringen werden, vor allem bei Alex’s Grossmutter.

Schule geht wie immer ziemlich ruhig vor sich her für mich. Ich bin jetzt im High School Soccer Team. Sonst immer wieder gute Events die von der Schule organisiert werden, wie zum Beispiel der heutige Besuch von „Beauty and the Beast“ im Theater von Calgary. So geht jeder Tag halt ziemlich schnell vorbei. Und in eigentlich genau 3 Monaten werden hier Koffer gepackt! Bis dahin folgen wahrscheinlich noch ein zwei Einträge…  

 

GMT -7:00 in Zeitraffer März 3, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 1:30

Ziemlich genau vor einem Monat habe ich das letzte Mal meinen Blog geupdatet. Der ganze Februar ist wie im Flug vergangen und ich realisiere, dass nur noch 4 Monate von meinem Austauschjahr verbleiben. Der Februar kann ich eigentlich besser als ganzes zusammenfassen und nicht einfach einzelne Events beschreiben.

Es war, wie auch in der Schweiz, wahrscheinlich ein wenig zu warm für Februar mit Ausnahme von einzelnen sehr kalten Tagen. In Olds blieb der grosse Schneefall aus und dank den warmen Temperaturen der letzten Tage sieht es hier definitiv schon nach Frühling aus. Ich bin, nachdem Crawfords nach Thailand verreisten, wieder zurück aufs Land zu Hamiltons gezogen. So verbrachte ich mit ihnen z.B. eine erneut ziemlich ausgiebige Skiwoche in Fernie. In der Schule hat das neue Semester angefangen und ich habe auch dieses Semester ziemlich gute Lektionen, wie Englisch, Mathematik und Französisch. Jedoch werde ich in der nächsten Zeit voraussichtlich einige Tage nicht in der Schule verbringen, da ich zuerst mit STS eine Wochen in Banff verbringen werde(mit Marco) und später plane ich eine Trip nach Vancouver zu machen und mich dort ein wenig umzuschauen. Gut, dass die Schule damit kein Problem hat. Somit freue ich mich auf einen ziemlich ereignisreichen März und probiere auch die Homepage mehr als nur monatlich zu aktualisieren. In diesem Sinne, auf bald!

 

The Blizzard’s coming! Januar 31, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 2:04

Schon wieder Zeit für einen Eintrag. Die Tage hier in Olds werden eigentlich schon wieder länger, jedoch merke ich von dem noch nicht sehr viel. Darum hier die Zusammenfassung von den zwei letzten Wochenenden.

Das Wochenende vom 18./19. Januar stand ganz im Zeichen von Andy’s Geburtstag. So gingen wir am Samstag nach Calgary wo Andy mit Debby ein wenig Geburtstagsshopping gingen und Jim und Ich ein bisschen gelangweilt hinterher liefen und uns intensiv nach einem Burger King umschauten. Fündig wurden wir aber nicht. So gabs halt nur ein Thai-Baguette…Am Nachmittag breitete sich Andy auf ihre geplante Martini-Party vor, für welche ich auch eingeladen war. Jim und ich wollten bei den Vorbereitungen nicht gross zuschauen, so machten wir uns auf den Weg zur University of Calgary, wo wir uns die unglaublichen Sportmöglichkeiten anschauten. Ich denke nicht, dass man so etwas zu Hause findet, überzeugt euch selber auf den Bildern. Das riesige Oval wurde für die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary gebaut. In ihm haben zwei Hockeyfelder und eine Speedskating Bahn Platz. Ausserdem angeschaut haben wir uns das riesige Fitnessstudio und die Turnhalle für die Heimspiele des Basketball- und Volleyballteam. Für mich war klar, es wäre sicherlich nicht schlecht, in Calgary zu studieren.

Zurück in Andys Haus war alles schon parat für die Geburtstagsparty. Es kamen vor allem Freunde von Andy an die Party, auch einige die ich auch schon vorher angetroffen habe. Dabei war z.B. auch meine Englischlehrerin fürs nächste Semester, was noch so amüsant war. Mit ihr und noch ein paar anderen Freunden fuhr ich dann auch zurück nach Olds.

Am Sonntag schlief ich ein bisschen und ging am Nachmittag mal ein bisschen Crosscountryskiing ausprobieren. Ich schnallte mir dafür ein paar Telemarkskis an, was eine gute Entscheidung war.

Auch für das letzte Wochenende packten wir die Telemarkskis und den Truck und machten uns auf den Weg nach Bearberry, eine Stunde westlich von Olds, wo wir fürs Wochenende eine kleine Hütte mieteten. So verbrachten wir das ganze Wochenende mit einer befreundeten Familie dort. Am Freitagabend besuchten wir ein Konzert im Gemeindehaus von Bearberry, welches dieses Mal so durchschnittlich war. Die Hütte in der wir das Wochenende verbrachten war inmitten des Nordic Centers. Richtig, Bearberry, ein Dorf, dass nicht einmal ein richtiges Dorfzentrum hat und nicht wirklich einer belebten Gegend liegt, hat ein Nordic Center, dass von deutschen und finnischen Langläufern gebildet wurde. Jetzt wird es nicht mehr professionell genutzt und man kann sich seine eignen Wege durch die Gegend bahnen. So verbrachten wir den ganzen Samstag. Am Abend gabs ein Festmahl vom Holzofen und danach Kartenspiele, Scotch und Cookies. Am Sonntag startete dann der Blizzard. So packten wir, und fuhren zurück nach Olds wo es auch schon -30 war. Die letzten Tage waren geprägt von Kälterekorden. Mit Wind war es bis zu -50 Grad! Nicht gerade Temperaturen um Grosses zu Unternehmen. Ich schrieb zwei meiner Final Exams, welche ich nicht als sehr wichtig empfand. Ausserdem war ich die letzten Tage ein wenig verkältet, jedoch schon wieder darüber hinweg. Geht mir also immer noch ausserordentlich gut, und ich kann es sogar bei diesem Wetter geniessen.

 

Legendary Powder! Januar 17, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 2:47

Über meine unvergesslichen Tage in Fernie, habe ich gedacht, schreibe ich einen extra Eintrag:

Das mich Crawfords am 28. in Fernie absetzten, störte mich hinten und vorne nicht, und als wir am 29. den ersten Run durch die Bäume machten, störte es mich noch weniger.

Fernie hat den Übernamen Legendary Powder, welcher für diese Region auch wirklich zustimmt. Alleine im Dezember vielen über 4 Meter Schnee. Das Skigebiet liegt zwischen 1000-2000 Metern über Meer, was bedeutet, dass die Runs mehrheitlich in den Bäumen sind. Ein grosser Unterschied zu Schweizer Skigebieten ist wie ich finde, dass es fast keine markierten und präparierten Pisten hat. Jeder Abschnitt oder Hang im Skigebiet hat seinen Namen, was bei der Orientierung hilft, und die Schwierigkeitsstufe und Lawinengefahr vernimmt man auch anhand von Schildern. So kann man sich also irgendwo talwärts begeben, und findet immer eine frische Powderline. Das Wetter war während den Tagen, die ich in Fernie verbrachte, immer bewölkt, jedoch stört das gar nicht, da die Sicht im Wald gut ist, und gegen tägliche 20 cm Neuschnee oder mehr hat man nichts dagegen.

So verbrachte ich meine Tage bis zum 6. Januar also ausgiebig mit Skifahren, und die Abende verbrachten wir meistens vor einem warmen Feuer in der guten Stube oder im Whirlpool des Nachbarn. Neujahr verbrachten wir zuerst draussen mit Bier und anderen Drinks mit Nachbarn um ein Feuer und begaben uns später noch ein wenig Downtown. Es lohnte sich nicht zu hart zu festen, da am anderen Morgen wieder mehr als 30 cm Neuschnee lagen!

Am 7. gings dann wieder zurück in die Schule, jedoch verbrachte ich dort nur gerade zwei Tage, da mich Bayden am Dienstag anrief und fragte ob ich mit ihm noch mal nach Fernie kommen will. Ich sagte natürlich nicht nein, und verbrachte noch mal eine sehr gute Woche mit Skifahren. An der Schule hat es mit Ausnahme von ein paar Kollegen die auch gerne noch ein wenig mehr im Powder verbracht hätten, niemand gestört, im Gegenteil!

So meinen Rückstand mit Einträgen hätte ich nachgeholt, bis zum nächsten Mal! November und Dezember Galerien übrigens aktualisiert!

www.skifernie.com

 

Kanadische Weihnachtstage Januar 16, 2008

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 6:13

Sorry folks, für die erneut sehr späte Aktualisierung meines Blogs. In den letzten paar Wochen war einfach zuviel los, so dass ich nicht viel Zeit vor dem Computer verbrachte.

Ich fahre fort wo ich mit dem letzten Eintrag aufgehört habe, mit der kanadischen Weihnachtszeit. Die Weihnachtsferien starteten am 21. Dezember. Die ganze Weihnachtsfeier war aber schon länger voll in fahrt, und so hatten wir sicherlich jeden Abend jemand auf Besuch oder gingen zu Freunden für Eggnog und Cookies. Am 24. kamen Jim’s Eltern und Schwester mit Familie für die Weihnachtstage auf Besuch. Die eigentliche Weihnachtsfeier begann dann am Abend des 24. mit einem Festmahl und anschliessend machten wir einen Chinese Gift Exchange. Jeder legt ein Geschenk auf den Haufen und bekommt ein Geschenk durch ein Los zugelost. Danach hängten wir alle unsre Stiefel über das Cheminée und warteten auf Santa Claus. Am anderen Morgen waren diese Stiefel auch wirklich gefüllt, und nach einen ausgiebigen Frühstück begannen wir mit auspacken. Für mich gab es Socken, T-Shirt und Schockolade, aber das war ja erst der Anfang. Nach dem Mittag packten wir noch all die Geschenke die unter der Christbaum lagen aus, wo noch mehr Nützliches für mich herausschaute. Nach diesen Bescherungen gingen wir dann auf einen gefrorenen See ein bisschen Hockey spielen und sassen danach mit Bier und Cookies noch gemütlich ums Feuer. Es kamen noch Freunde von Andy mit uns, er, ein ehemaliger Profi Fussballer aus England und nun Coach in Calgary. Am Abend gab es das zweite Festmahl, und danach ein paar Drinks und Kartenspiele. Am 26. verreisten dann die ganzen Verwandten wieder und wir gingen am Abend zu Freunden für mehr Drinks und mehr Kartenspiele. Am 27. machten wir uns auf den Weg nach Medicine Hat, Debby’s Geburtsort, wo Jim und ich um 16:00 an einem Hockeymatch antraten, welchen Debby’s Bruder organisierte. Nach dem Match gab es Nachtessen mit der ganzen Familie. Am nächsten Tag fuhren wir nach Fernie, wo ich dann den Rest meiner Ferien verbrachte.

Das Fazit dieser Weihnachtstage, das Zusammensein über die Festtage wird hier grossgeschrieben, und Alkohol und Snacks sind jederzeit erwünscht!

 

Grandma Got Run Over by a Reindeer Dezember 14, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 2:44

Brauche diesen Song ja nicht wirklich zu kommentieren… Mir gefällt er!

Merry X-mas

 

Football, Treehunting & Fondue Dezember 13, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 1:14

 Die Wochen vergehen immer schneller, und darum die Abstände zwischen meinen Einträgen immer länger. Das leben hier in Kanada ist auch schon ziemlich Routine, so dass man nicht mehr alles als sehr speziell empfindet.

Das Wochenende vom 24./25. stand total im Zeichen des Grey Cup Finale der für Sonntagnachmittag anstand. Zuvor am Samstag ging ich mit Donna nach Red Deer an eine Tannenbaumaustellung, wo es wirklich einige schöne Bäume hatte. Von James Bond Baum über Spongebob Baum bis hin zum Tannenbaum der auf dem Kopf stand hatte es alles. Für Sonntagnachmittag lud Jim seine besten Freunde samt Familie ein, und vom Mittag bis Mitternacht war Footballparty angesagt! Und da die Saskatchewan Rough Riders den Finale für sich entschieden war die Stimmung ausgezeichnet. Sonst blieb an diesem Wochenende nicht viel Zeit für anderes.

Das Wochenende vom ersten Advent wollte ich eigentlich auf den Ski verbringen, was dann aber doch nicht zu Stande kam. So entschied ich mich mit Jim und Debby nach Calgary zu gehen, wo sie ein Musical besuchten, und ich den Tag mit Andrea, Crawfords Tochter verbrachte. Wir besuchten eine Mal, gingen ein bisschen Downtown und danach noch Chinesisch essen. Es war ein gutes Alternativprogramm!

Das letzte Wochenende stand im Zeichen von grossen Nachtessen und Tree Hunting. Am Samstagabend gingen wir zu Freunden in der Nähe von Sundre, westlich von Olds. Das Nachtessen war ausgiebig und danach spielten wir Karten bei Scotch und Cookies, bis 2 Uhr morgens. Am Sonntagnachmittag gingen wir in den Wald und suchten einen schönen Tannenbaum. Josh und Andrea, zwei von Crawfords “Kindern“ kamen mit uns. Nachdem wir zwei Bäume abgesagt und in den Pickup geladen haben, gings ab nach Hause, wo ich begann dass Fondue für den Abend parat zu machen. Es war perfekt, das Fondue brannte kein bisschen an, und war am Ende für 13 Personen gerade richtig. An dieser Stelle, danke Mom und Pa, für den ganzen Aufwand mit diesen Päcklis!

So dass wärs, wenn der nächste Eintrag folgt kann ich noch nicht sagen, hoffe aber dass der Abstand im Mass bleibt.

 

Erster Schnee und arrogante Würmer November 23, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 2:46

Sorry folks and buddys für die wieder sehr späte Aktualisierung meines Blogs. Doch hier ist nun der lang erwartete Rückblick auf die letzten zwei Wochenende.

Das Wochenende vom 10./11. November war dank Rememberence Day ein verlängertes Wochenende. Für Remeberence Day fand am Freitagnachmittag eine Gedenkfeier statt für die gefallenen Soldaten im zweiten Welt Krieg aber auch denen die in Afghanistan gefallen sind. Es herrschte eine nachdenkliche Stimmung.

Das Wochenende selbst verlief auch ziemlich ruhig. Eigentlich wollte ich Skifahren gehen aber das ergab sich irgendwie nicht. Gut war, dass für Freitag- und Sonntagabend Party angesagt war, was die Ruhe ein wenig unterbrach. Am Montagmorgen ging’s früh los. Donna, Amelia, Breana (Kollegin) und ich machten uns auf den Weg nach Banff. Dort angekommen wurden wir von Schneefall begrüsst, doch das stand ein wenig Sightseeing gar nicht im Wege. So machten wir einen kleinen Spaziergang am Minnawanka Lake, besuchten die Banff Springs und schauten uns zum Schluss noch ein wenig in den Shops um. Banff gefiel mir wirklich sehr, nur das Wetter war für gute Fotos nicht geeignet.

Für das letzte Wochenende stand der Familienwechsel an. So begann ich schon am Freitagabend meine Sachen zu packen und ging dann ziemlich früh ins Bett da für Samstag endlich der erste Tag auf Skis auf dem Programm stand. Um 6 Uhr holten mich mein Kollege Deon und sein Bruder zu Hause ab. Wir machten uns auf den Weg nach Sunshine Village, welches etwa 15 Minuten von Banff entfernt liegt. So waren wir ca. um 9:00 auf der Piste. Die Verhältnisse waren für November ziemlich gut, es lag sogar ein erster Treerun drinn, an welche ich mich diese Saison wahrscheinlich gewöhnen muss. Meine Skis wurden von Kratzer erstaunlicherweise auch einigermassen verschont.

Da es am Samstag ein wenig spät wurde und beide Eltern an zum Nachtessen eingeladen waren, entschieden wir, dass ich erst am Sonntag bei Crawfords einziehe. Für Party war ich definitiv zu müde und so rückte der Sonntag ziemlich schnell an. Doch am Sonntagmorgen war noch nicht viel von Familienwechsel zu sehen. Ich half Alex auf einem Feld grosse Plachen zusammenzufalten, was mit dem herrschenden Wind nicht gerade einfach war. So kamen mich Jim und Debby nach dem Mittag abholen und wir zogen Richtgung 56 Street in Olds. Dort lief auch schon der TV, Football war angesagt, und erst noch der Halbfinal des Grey Cups. Jims Kommentare zum Spiel waren amüsant und an Snacks mangelte es nicht. Freue mich schon auf den Final der dieses Wochenende stattfindet. Nach dem frühen Nachtessen, das ausnahmsweise auch vor dem Fernseher stattfand, war mein Tag aber noch nicht vorbei. Sohn Josh kam vorbei und zusammen gingen wir nach Bearberry, ein Kaff mit vielleicht 2 Häusern und einem grösseren Saal. In diesem gaben die Arrogant Worms ihre Musik zum Besten, und ich sah wie ich mit meinem English Fortschritte gemacht habe, und ich lachte mit den anderen Anwesenden das ganze Konzert lang nur vor mich hin.

Überzeugt euch selbst:



Es war ein gelungener Abschluss für dieses Wochenende.

Das ich von nun an zur Schule laufe macht mir gar nichts aus, ich bin in der Stadt nun viel selbstständiger und brauche nicht immer jemand der mich herumfährt. In der Schule haben wir die erste Reportcard bekommen, ich schloss dort mit einem Schnitt von 89% ab, was ziemlich für staunen sorgte. Ich nahm’s mit Fassung…

 

Zwei zu kurze Wochenden November 6, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 5:00

So definitiv wieder mal Zeit für ein Update, diesmal über die letzten zwei Wochenende. Das Wochenende vor einer Woche verbrachten wir in Fernie. Das ergab sich gut, da Beth (jüngste Schwester) Hockeyturnier in der Nähe von Fernie hatte. Ich entschied mich auch nach Fernie zu gehen, und nicht wie meine Schwester Amelia für die Halloween Partys in Olds zu bleiben. Mir meine Skiausrüstung für die wohl aufregendste Skisaison meines Lebens zu beschaffen war mir dann doch wichtiger. Das beschaffen von Skis war angesichts der grossen Auswahl nicht leicht doch ich entschied mich am Ende für die 4frnt MSP in 181 cm. Sicherlich eine gute Wahl! Gegen Samstagabend verreiste dann der Rest der Familie an den Austragungsort des Hockeyturniers und ich war bis Sonntag (fast) auf mich alleine gestellt. Fast, da Alex’s Nichte mit ihrem Freund im unteren Stockwerk wohnt, und so musste ich nicht einmal für mich selber kochen. Für einen Film und Bier war dann der Rest des Abends reserviert. Sonntag arbeitete ich mehrheitlich ums Haus herum an ein paar Mauern und am Nachmittag ging ich auf einen längeren Biketrip mit Dez, Lindsay’s (Nichte) Freund. Für die vierstündige Heimfahrt am Abend war ich müde genug.  Die letzte Woche war eigentlich ganz normal, mit vielleicht zwei erwähnenswerten Punkten. Am Donnerstag ging ich ins erste Training für das Senior Boys Basketball Team. Es lief ziemlich gut, jedoch weiss ich nicht ob ich in diesem Team spielen will da die Turniere sich vielleicht mit den Skiwochenenden in Fernie überschneiden. Eine gute Alternative wäre das JV Team mit etwas jüngeren Spielern und anderen Turnieren. Basketball spiele ich auf jeden Fall diesen Winter.Auch noch erwähnenswert ist mein Schnitt von 91% in Social, was in der Klasse ziemlich für aufsehen sorgte. Ich bekräftigte nur wie einfach es war diesen Schnitt zu erreichen. Dieses Wochenende verbrachten wir mehrheitlich in Olds. Freitagabend Party, nicht sehr aufregend. Samstag durch den Tag verschiedenste Beschäftigungsprogramme und am Abend Party in unserem Haus für Amilias Geburtstag was eindeutig gut war. Wurden ein wenig überschattet, da ein Freund von mir auf der Heimfahrt aus Glatteis gerriet, sein Wagen sich überschlug und danach mehrheitlich Schrott war. Mein Freund blieb unverletzt. Vielleicht auch ein Grund, dass es mir nicht erlaubt ist mit anderen Teenagern mitzufahren…Am Sonntag gingen wir nach Calgary. Wir flanierten zuerst ein bisschen in einer grösseren Mal umher wo ich viele schöne Dinge sah und anprobierte, aber dann doch nicht kaufte. Um sieben schauten wir uns noch ein Hockeymatch von Danny an was für die Spielklasse ziemlich attraktiv war. Und mit der Heimfahrt zurück nach Olds war auch dieses Wochenende schon wider vorbei.

 

Einfach ein Titel, weil mir die Titel ausgehen… Oktober 24, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 4:11

Kleiner Rückblick auf das vergangene Wochenende:

Am Freitag, war eigentlich ein ganz normaler Schultag. Er stand jedoch im Zeichen der Pep Rally mit welcher man den “Schoolspirit“ betonen wollte. So waren die meisten wie vorgeschrieben Gelb und Schwarz gekleidet, so auch ich und am Nachmittag gab es dann eine kleinere Gala wo alle Sportteams vorgestellt wurden, und gegeneinander in kleinen Wettbewerben antraten. Das ganze war ziemlich amüsant.

Am Samstag verliessen wir um 6:00 das Haus Richtung Camrose, wo die diesjährigen Cross Country Provincials ausgetragen wurden. Auf dem Besichtigungsrundgang auf der Rennstrecke hatte ich ein sehr gutes Gefühl, und auch das Gefühl ein gutes Resultat zu erreichen wäre gut möglich. Doch um 14:30 nach dem Start war dieses Gefühl schnell weg. Die Konkurrenz war gross und ich bekundete ziemlich Mühe mit der Strecke. Der Lauf war wie auf einer Achterbahn, rauf und runter ohne gleichmässige Teilstücke, und wie ich gemerkt habe liegt mir das ganz und gar nicht. Es kam soweit dass ich an zwei steilen hängen sogar auf laufen umschalten musste, was mir wahrscheinlich noch mal einige Plätze kostete. So kam ich als 54 von 105 Läufern ins Ziel. Meine Zeit von 30:33 war gut 5 Minuten langsamer als meine Durchschnittszeit über 6 km. Enttäuscht war ich dann aber nicht wirklich, ich habe bei den anderen Rennen genug gezeigt wie Schweizerjungs rennen. Gewonnen hat übrigens ein Läufer der ursprünglich aus Kenia kommt, mit einer Zeit um 22 Minuten lief er allen davon. So wie es tönte werden wir ihn 2008 in Peking wiedersehen.

Sonntag verbrachte ich mit Strohballen zum Auktionsmarkt fahren und Autowaschen. So ging dieses Wochenende wieder viel zu schnell um. Nächstes Wochenende steht im Zeichen von Halloween, wobei ich aber nicht genau weiss was mich erwartet da wir das verlängerte Wochenende in Fernie verbringen werden. I’m looking forward…

 

Week(end) 8 in Canada Oktober 17, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 11:49

Verglichen mit dem letzten Wochenende war dieses um einiges kürzer und ging auch schneller vorbei, zu schnell.

Am Freitag stand ein Highlight an. Wir gingen nach Calgary, wo ein Skifilmfestival stattfand. Gezeigt wurden an diesem Abend zwei Filme, beide waren gut. Ausserdem waren eine Menge gute Fahrer dort, die ich sonst nur in Filmen gesehen habe.

Am Samstag habe ich ums Haus herum gearbeitet. Zuerst mit einem kleinen Traktor den ganzen Rasen gemäht, mit der Elektrosense das gemäht wo ich mit dem Grossen nicht hingekommen bin und dann noch begonnen ein paar Blätter zusammenzulesen. So war ich eigentlich am Abend ziemlich müde, ging aber trotzdem noch an eine Party, was sich auch gelohnt hat.

Am Sonntagmorgen widmete ich mich wider den vielen Blättern die herumlagen und gegen Mittag hatte ich einen Haufen zusammen in dem ohne weiteres die ganze Familie hätte liegen können. Am Nachmittag spielten wir Football auf dem frisch geschnittnen Rasen, zusammen mit Crawfords, bei denen ich von Mitte November bis Januar/Februar leben werde. Es war richtig warm draussen, so dass danach auch noch gemütlich auf der Terrasse für ein Bier verweilen konnten. Und so war dieses Wochenende auch schon wieder vorbei…

Vielleicht gibt es über das nächste wieder etwas mehr zu berichten. Bis dann!

 

Thanksgivingweekend Oktober 11, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 12:11

Kleiner Rückblick auf das Thanksgivingwochenende:

Da der Wetterbericht fürs Wochenende am Donnerstagabend nicht so gut war und das geschnittene Barley noch zu wenig getrocknet war entschieden wir uns nach Fernie zu fahren. Auf dem Weg machten wir einen ziemlich ausgiebigen Stop in einem Skishop in Calgary, wo wir aber für Skis noch fast ein bisschen zu früh waren und so die Auswahl noch nicht sehr gross war. Wir waren etwa um zehn Uhr in Fernie.

Das Wetter war am Freitag nicht sehr gut, so lag nur ein kleiner Biketrip drin. Am Samstag klopften wir sämtliche Skishops in Downtown Fernie ab, aber auch in Fernie ist noch keiner so ready für die Saison.

Alex bekam gegen Mittag einen Anruf von einem benachbarten Bauern aus Olds der ihm sagte es wäre perfekt Barley ernten. Als Farmer in Alberta muss man dann ernten wenn es das Wetter zuläst und dieses Jahr ist Alex mit der Ernte sowieso spät dran. Er fuhr kurz nach diesem Anruf zurück nach Olds.

So war klar dass Alex für den grossen Thanksgiving Dinner nicht anwesend sein wird. Der Truthahn war für Sonntagabend angesagt. Sonntagnachmittag arbeitete ich an einer Steinmauer im Garten zusammen mit Amelia, meiner neuen Schwester. So war ich am Abend richtig hungrig für diesen Truthahn. Das Abendessen war vorzüglich und ich war nahezu übervoll. War auch kein Wunder bei so endlos viel Truthahn, Pumpkinpie und Crababblejelly.

Noch viel vorzüglicher war dass wir am Montag zurück auf Calgary fuhren wo wir bei Granpa den zweiten Truthahn in Angriff nahmen. Es war nochmals derselbe Genuss.

Am Dienstag nahmen wir die Schule wieder in Angriff. In meiner ersten Social Studies Probe schnitt ich mit 21/22 Punkten durchaus gut ab. Nach der Sportlektion am Dienstag wurden wir vom Feueralarm aus dem Schulgebäude gewiesen. Es war zum Glück nur ein defekter Rauchmelder und nicht wie von allen befürchtet ein Grade 8 Schüler der sich aus Versehen angezündet hatte, was durchaus schon vorkam.

Soviel zu den letzten Tagen, read more soon…

 

Cross Country Rennen: Canmore Oktober 4, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 3:45

Kleine Aktualisierung auf Grund des heutigen Cross Country Rennens in Canmore:

Unser Bus nach Canmore verliess Olds um 7:00 morgens, und ich war froh, dass ich mein Kopfkissen mit in den Bus genommen habe. Somit konnte ich noch gut 2 Stunden vor mich herdösen. In Canmore angekommen, erfuhr ich, dass ich erst um 15:30 starten werde. Somit addierte ich noch ein paar Stunden schlaf mehr. Um 15:30 nahm ich den 6 km langen Lauf zusammen mit 52 anderen Läufern in Angriff. Die 6 km absolvierten wir auf einem Teil der Langlaufpiste, also recht angenehmes Terrain. Weniger angenehm war dagegen das Wetter. Es war sehr kalt und während dem Rennen vielen einige Schneeflocken. Nichts desto trotz kam ich als dritter im Ziel an und bekam eine bronzene Medaille umgehängt. Zeit: 26:24, i’m stoked…

Von den 52 Läufern heute, qualifizierten sich die ersten 15 für das letzte Rennen der Saison in New Norway. Dort findet sozusagen das Finale statt, also noch härtere Konkurrenz. “Just do it“, steht auf meinen Schuhen, und sie haben recht…

 

News News News… September 30, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 11:59

Da es so aussieht als wären meine Blogeinträge ziemlich gefragt und es auch schon wieder einige News gibt hier eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche:

Am Dienstag stand das Cross Country Rennen an. Es war am gleichen Ort wie das Rennen in der Woche zuvor, somit wusste ich was mich erwartet. Vielleicht war das auch der Grund, dass ich meine Zeit nochmals um gut eine Minute verbessern konnte und wieder als erster ins Ziel kam. Somit qualifizierte ich mich locker für das nächste Rennen in Canmore, wo ich wie ich hörte, in einer eindrücklichen Umgebung laufen werde, und das gegen einige Konkurrenten mehr als an den letzten beiden Rennen.

Am Mittwoch war ich mit einer Gruppe älterer Oldsbürger und zwei anderen Austauschschülern auf einem Ausflug zu den Eagle Lakes am Fusse der Rockies. Bilder dazu in der Septembergalerie.

Schule hatte ich also diese Woche nicht gerade viel, somit gibt es da auch nichts Spektakuläres zu berichten. Ausser dass die ganze Schule am Freitagmorgen an einem 10 km langen Lauf teilnahm zugunsten der Terry Fox Foundation. Ich nahms ausnahmsweise gemütlich… (www.terryfoxrun.org)

Dieses Wochenende standen zwei Geburtstagspartys auf dem Abendprogramm. Beide verliefen ziemlich amüsant. Man merkte dass es hier in der näheren Umgebung keinen anständigen Nachtclub gibt und die Kids darum sehr gut wissen wie man gute Stimmung in die eigene Bude bringt.

Eine Party hätte ich noch fast vergessen! Letzten Samstag dem 22. stand der Geburtstag von Alex auf dem Programm. Das bedeutete Fullhouse mit ausgiebigem Nachtessen und gemütlicher Scotch Degustation. Es war wahrscheinlich keiner der Anwesenden noch nüchtern, aber die starken Daddy’s brachten ihre Familien doch irgendwie sicher nach Hause.

Nächstes Wochenende wird es wahrscheinlich wieder so ähnlich verlaufen. Thanksgiving, einer der wohl wichtigsten kanadischen Feiertage steht auf dem Programm. Das bedeutet ein viertägiges Wochenende, dass wir je nach Wetter in Fernie oder in Olds verbringen werden. Bei schlechtem Wetter in Olds gehen wir nach Fernie, bei schönem Wetter wird wahrscheinlich auf dem Feldgearbeitet, da das Korn noch vor dem ersten Schnee in die Silos sollte.

 

Neues aus Kanada September 21, 2007

Gespeichert unter: 1 — realdreamz @ 6:59

So, es ist glaub mal wieder Zeit über ein paar Ereignisse der letzten Tagen zu berichten.

Die Schule macht immer noch Spass und mit meinem Stundenplan bin ich sehr zufrieden. Ich habe schon einige nette Leute kennengelernt und die, die ich noch nicht kenne, kommen auch nach und nach auf mich zu, ohne dass ich mich gross vorstellen muss. Im Sportunterricht verbrachten wir die letzte Woche auf dem Golfplatz was eine gute Abwechslung war. In Art beschäftigen wir uns immer noch mit Da Vinci, Michelangelo und Titian, und ich habe meinen Namen Matt schon lange verloren, da mich Ms. B nur noch “Honey“ nennt, was sie aber bei den andern auch macht. Calm und Social sind nicht sonderlich aufregend, aber ich profitiere davon, dass viel geredet wird.

Meine Austauscheltern, Donna und Alex, verbrachten die letzte Woche solang das Wetter mitspielte auf dem Feld, und begannen ihr Korn zu ernten. Im gesamten bewirtschaften sie über 500 Hektare, alles im Grossen Stil. Aus dem geernteten Korn produzieren sie Mehl dass sie unter ihrem Namen in ganz Kanada in grossen Warenhäusern verkaufen. www.hamiltonsbarley.com

Danny, der älteste Sohn, verbrachte das letzte und dieses Wochenende mehrheitlich beim Jagen mit Freunden. Zusammen schossen sie um die 30 Gänse und 15 Enten, und die Saison ist noch nicht vorbei.

Bayden, der andere Sohn, geht nächste Woche für ein paar Tage wieder zurück nach Victoria und hilft dort auf einem Fischerboot aus.

Ich hatte diese Woche mein erstes Cross Country Rennen über 6 km, welches ich mit einer Zeit von 26:23 auch gewann. Am Dienstag steht schon das nächste Rennen an, wo es um die Qualifikation für ein grösseres Rennen mit Läufern aus ganz Alberta geht.

Am Mittwochmorgen hatten wir eine heikle Situation, als unser Schulbus auf der Landstrasse einem Schwertransporter ausweichen musste, der ein ganzes Haus(!) transportierte, und unser Bus danach fast nicht mehr aus dem Strassengraben herauskam.

Was ich noch empfehlen kann, ist ein Besuch auf www.deonnelphotography.com . Deon geht mit mir zur Schule, und hat das Fotografieren wirklich im Griff. Vielleicht kann er mir sogar noch etwas beibringen, wäre nicht schlecht…

Das wäre mal so das wichtigste. Freue mich von euch zu hören!

 

1st School Week September 7, 2007

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Die erste Schulwoche ist fast um, und ich muss sagen, so stelle ich mir Schule vor. Unterricht, aufgeteilt in vier Blöcke von morgens 8:30 bis nachmittags um 15:00, und jeder kann selbst wählen welche Fächer er besuchen möchte. So habe ich mir fürs erste Semester auch einen recht angenehmen Stundenplan zusammengesetzt.

Bevor der erste Block beginnt werden alle aufgefordert aufzustehen, und dann wird die Nationalhymne gespielt. Und nach einem Gebet und Geburtstagsgratulationen kann der erste Block dann endlich beginnen.

Im ersten Block besuche ich Social, wo man sich vor allem mit Geschichte und Kultur beschäftigt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Globalisierung, was ich durchaus interessant finde. Ms. Milne, die Lehrerin, kommt von einem Thema ins andere und hat in dieser Woche sicher schon mehr als die Hälfte ihrer Lebensgeschichte erzählt.

Die Zeichnungslehrerin, die mich im zweiten Block unerrichtet ist aber noch um einiges schräger. Sie schaut nicht nur wortwörtlich durch die rosa Brille, sie ist auch so. Alle Kinder sind ihre Schätzchen und eine gewellte Linie auf dem Blatt bezeichnet sie als Meisterwerk der Renaissance. Sie erwähnt dauernd ihre beiden Lieblinge, Michelangelo und ihre Harley Davidson, und eine Stunde ohne Yogamusik im Hintergrund wäre für sie wie ein Pinsel ohne Borsten…

Mein Nachmittag beginnt mit Sport, und da merkt man wie wichtig Sport an dieser Schule ist. Doch genau so macht es eben Spass, und im Sport habe ich bis jetzt auch die meisten Leute kennen gelernt.

Im letzten Block besuchte ich zuerst Media Arts, was mir aber dann doch nicht so gefiel, und so wechselte ich ins CALM, was für Career and Life Management steht. Ist nicht besonders interessant, aber es geht mir vor allem darum ein Bisschen mehr in die englische Sprache hineinzukommen, und da in diesem Fach viel diskutiert wird ist es sicher gut.

Und so verläuft meine Woche täglich nach dem gleichen Plan. Es ist weder langweilig noch anstrengend, fast schon erholsam. Der Lektionen gehen schnell vorbei und die Lehrer sind extrem tolerant gegenüber frechen Schülern was für das Klima sehr gut ist.

Die Wahl in welche Sportteams ich gehen soll fällt mir ein wenig schwer. Im Cross Country Running Team habe ich schon zwei Trainings besucht und werde dort sicherlich auch bleiben. Fürs Footballteam bin ich ziemlich umworben. Jeder sagt mir ich solle doch ins Team kommen und der Coach hat schon herum erzählt er habe nun einen Swiss Kicker im Team. Ich gehe mir aber am Samstag beim Heimspiel des Teams mal ein Bild machen und entscheide danach.

Soviel zu meiner ersten Schulwoche!

(Comments erwünscht!)

 

Fernie Demo Day September 3, 2007

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Das Stichwort für heute war: R-E-D-N-E-C-K. Darum gingen wir zum Fernie Rodeopark, wo heute ein sogenanntes Demolation Derby, kurz Demo Day stattfand. Dort wimmelte es nur gerade so von Rednecks.

Vielleicht Dazu eine kleine Definition: ein Redneck zeichnet sich durch einen fetten oder muskulösen Oberkörper, einer grossen Klappe und einem möglichst hohen und fetten Pick-up.

Diese Typen sind also beim Demo Day genau am richtigen Ort. Beim Demo Day treten in 6 Runden veraltete jedoch leicht verstärkte Amischlitten auf einem dreckigen Terrain gegeneinander an. Es geht darum in den anderen zu crashen bis dessen Fahrzeug nichtmehr fahrbar ist. Wer die gut 10 Minuten überlebt kommt in den Deathmatchfinale, wobei dert gewinnt, dessen Fahrzeug als einziges noch fährt. Am heutigen Tag gab es zwei überlebende Autos und darum wurde die Show der Fahrer bewertet. Der Sieger der so erkoren wurde, stammt aus dem Bundesstaat Alberta was beim BC-Publikum einen Momentlang für Ruhe sorgte. Doch diese Ruhe war schnell vorbei, denn Bier war genügend vorhanden und Rednecks halten, so wie ich es nun aus eigener Erfahrung weiss, nie ihre Klappe…


Übrigens: Was die Abgase anbelangt, sind die Ausstösse natürlich extrem. Vereinzelt hörte man kritische stimmen, die gingen jedoch im Motorenlärm und Gegröle unter…

 

 

Bilder zu diesem Event in der Bildergalerie!

 

1st Week September 2, 2007

Gespeichert unter: Allgemeines — realdreamz @ 3:09

Meine erste Woche in Kanada ging wie im Flug vorbei. Ich bereute es so auch keine Sekunde, dass ich mich entschieden habe dieses Austauschjahr zu machen. Darum ein Rückblick auf meine Woche.

Nach dem Flug nach London und dem gut 30 Minuten langen Marsch durch das Heathrowlabyrinth trafen wir im Gate 42 auf unsere Reiseleiterin Nancy und gut 30 andere Austauschschüler aus fast allen europäischen Ländern. Zusammen traten wir den 9-stündigen Flug nach Vancouver an. Dieser war dank genügend Unterhaltungsmedien keine grosse Tortur doch war die Müdigkeit am Vancouverflughafen jedem von uns ins Gesicht geschrieben. Nach einer Stunde auf dem Immigrationsbüro und zwei Truthahnsandwiches später fuhr uns Dirk, 50, Busfahrer aus Dresden in unser Hotel. Die Übernachtung im Sandmanhotel in Vancouver war nicht gerade erholsam und da mein Dänischer Zimmernachbar schon um vier Uhr aufstehen musste war die Nacht für mich auch früher vorbei als erwartet. Um 11:30 hob ich dann von Vancouver Richtung Calgary ab. Der Flug über die Rocky Mountains war atemberaubend aber auch viel zu schnell vorbei. Am Flughafen wurde ich von Donna, meiner Austauschmutter und den beiden Töchtern in Empfang genommen. Auf der Fahrt nach Olds auf dem schnurgeraden Highway wurde mir sofort klar warum man hier schon ab 16 Jahren Auto fährt und als mir die zwölfjährige Elizabeth auf einer ebenso schnurgeraden Nebenstrasse erklärte, dass sie hier auch schon gefahren sei war für mich dieses Thema erledigt. Beim Haus und dem grossen Garten staunte ich zum zweiten Mal. Das Haus liegt zwar etwa 6 km entfernt vom Zentrum und ohne ein anderes Haus im Umkreis von 1 km, aber die wunderbare Umgebung macht das schnell vergessen. So wie es von aussen aussieht, so lebt man auch drinnen. Es wird grosszügig aufgetischt und mit Gastfreundschaft wird nicht gegeizt. So stört es mich auch nicht das mein Bett im kalten unbeheizten Keller steht wo schon frühmorgens die Sonne durchs Fenster scheint und mich am ausschlafen hindert. Das Frühaufstehen ist angesichts des abwechslungsreichen Tagesprogramms auch kein Problem und für die Bekämpfung meines Jetlags die beste Medizin. Am Donnerstagmorgen waren wir zuerst an der High School um einen Berg von Formularen zu bewältigen und mich mit einigen Lehrern bekanntzumachen. Am Nachmittag fuhren wir gut vier Stunden lang nach Fernie. Die Landschaft liess nichts übrig und mit zwei Stops in guten Bäckereien wurde die Fahrt schon fast zum Genuss. Als wir im sogenannten Mountainhome der Familie Hamilton, was ich eher als Bergvilla bezeichnen würde, ankamen, traf ich auch noch Vater Alex und die beiden Söhne. Auch andere Familienmitglieder liessen nicht lange auf sich warten und so trafen am Freitagnachmittag auch noch Granpa, Onkel und Tantchen mit samt Kindern ein um den Swissboy zu begrüssen. So geniesse ich mit Familie Hamilton noch die